Leistungen · Vorsorge & Zahnerhalt

Füllungen & Inlays

Wenn ein Zahn Schaden genommen hat, stellen wir ihn wieder her.

Karies, ein Riss oder eine alte Füllung, die nachgibt: Es gibt verschiedene Wege, einen Zahn zu erhalten. Welcher der richtige ist, hängt von Größe und Lage des Defekts ab. Das besprechen wir gemeinsam, bevor irgendetwas passiert.

Beratungsgespräch am Röntgenbild in hellem Behandlungsraum (Symbolbild)
Wir sagen offen, ob eine Füllung das Richtige ist

von 14 Leistungen

ZahnfüllungPlombeEinlagefüllung

Kein Schmerz ist kein Grund zu warten

Karies tut in frühen Stadien nicht weh. Ein Loch ohne Schmerzen ist deshalb kein Grund zur Entwarnung, sondern oft der beste Zeitpunkt für eine Behandlung: je kleiner der Defekt, desto mehr gesunde Zahnsubstanz bleibt erhalten. Manchmal ist der Anlass auch ein anderer: ein kleiner Unfall, ein Riss, oder eine alte Füllung, die undicht geworden ist oder herausgefallen ist.

Eine Füllung ersetzt verlorene Zahnsubstanz und stellt Form, Funktion und Stabilität des Zahns wieder her. Ob eine Füllung reicht oder mehr Substanz fehlt, sehen wir am Befund, und erklären es, bevor irgendetwas passiert.

Wie es für Sie ablaufen würde

  1. Befund & Erklärung

    Wir zeigen Ihnen, was wir sehen, am Röntgenbild oder direkt am Zahn, und besprechen, welche Versorgung sinnvoll ist, bevor irgendetwas passiert.

  2. Betäubung

    Eine örtliche Betäubung schaltet den Schmerz während der Behandlung zuverlässig aus. Sie braucht ein paar Minuten, bis sie wirkt.

  3. Entfernung des Defekts

    Mit Bohrer oder Laser entfernen wir nur, was nötig ist, so substanzschonend wie möglich.

  4. Versorgung

    Bei der Füllung wird der Zahn direkt versorgt und poliert. Reicht das nicht mehr, nehmen wir eine digitale Abformung fürs Labor. Das Inlay setzen wir in einer zweiten Sitzung ein.

Symbolbild

Ein versorgter Zahn ist ein Thema weniger:kauen wie vorher, aussehen wie vorher, als wäre nichts gewesen.

Was es kostet

Wie viel Substanz ein Zahn verloren hat, entscheidet, welche Versorgung infrage kommt, und das wirkt sich auch auf die Kosten aus. Bei kleineren bis mittleren Defekten reicht meist eine Füllung, bei größeren ein Inlay; ob der Zahn im Front- oder Seitenzahnbereich liegt, spielt beim Material ebenfalls eine Rolle.

Die funktional ausreichende Füllung übernimmt die gesetzliche Krankenkasse vollständig: im Frontzahn zahnfarbenes Komposit, im Seitenzahn seit 2025 ein selbstadhäsives Material. Wer die individuelle Farbanpassung oder die aufwändigere Kompositfüllung im Seitenzahn möchte, vereinbart den Mehraufwand vorher schriftlich. Ein Inlay ist eine private Leistung, an der sich die Kasse in Höhe der Regelversorgung beteiligt.

Wenn private Kosten dazukommen, wissen Sie es vorher: Die Mehrkostenvereinbarung wird schriftlich geschlossen, bevor irgendetwas beginnt, und Ihr Kostenplan weist den ganzen Fall aus, nicht nur einzelne Posten.

Wann etwas anderes besser ist

Jede Füllung, und vor allem jede Erneuerung, kostet etwas gesunde Zahnsubstanz. Sie wächst nicht nach. Deshalb ist die wichtigste Frage nicht „reicht eine Füllung?", sondern „wie lange trägt das, was wir tun, den Zahn?". Manchmal ist die Antwort: mit einer anderen Behandlung weiter, nicht mit einer weiteren Füllung.

Das kann in beide Richtungen gehen: manchmal ist noch nicht einmal eine Füllung nötig, manchmal reicht sie nicht mehr aus. Wo genau Ihr Zahn steht, sehen wir am Befund.

Ist die Karies noch ganz am Anfang?

Kariesinfiltration

Ist die Zahnoberfläche noch intakt und es gibt noch kein Loch, lässt sich die Karies mit einem speziellen Kunststoff versiegeln, ganz ohne Bohren. Ist bereits ein Defekt entstanden, braucht es eine Füllung.

Reicht die Versorgung nicht mehr bis an den Nerv?

Wurzelbehandlung

Liegt ein Defekt sehr tief oder ist der Zahnnerv bereits dauerhaft entzündet, reicht eine Füllung allein nicht mehr aus. Was eine Wurzelbehandlung leistet, steht bei der Wurzelbehandlung.

Trägt der Zahn selbst keine Versorgung mehr?

Zahnersatz

Ist auch eine Teilkrone keine Lösung mehr, weil zu wenig eigener Zahn übrig ist, braucht es eine Versorgung, die den Zahn ersetzt statt ihn zu fassen. Die Optionen dafür stehen beim Festsitzenden Zahnersatz.

Jede Versorgung hält am längsten in dem Bereich, für den sie gedacht ist. Die passende Wahl schützt am Ende mehr Zahnsubstanz als die naheliegende.

Ob eine Füllung, ein Inlay oder etwas anderes für Sie der richtige Weg ist, klären wir gemeinsam.

Zahngesundheit verstehen, Entscheidung leben.

Füllung, Inlay oder Teilkrone?

Alle drei stellen denselben Zahn wieder her. Der Unterschied liegt darin, wie viel Substanz noch da ist und was die Versorgung leisten muss. Je größer der Defekt, desto mehr braucht der Zahn eine Versorgung, die ihn nicht nur auffüllt, sondern stabilisiert.

Füllung

Kleine bis mittlere Defekte

Sitzungen
Eine, meist 30–45 Minuten
Material
Komposit oder Kassenmaterial
Passt, wenn
die gesunden Zahnwände noch genug Halt geben

Inlay

Mittelgroße Defekte

Sitzungen
Zwei, dazwischen etwa eine Woche
Material
Glaskeramik, im Praxislabor gefertigt
Passt, wenn
die Füllung an ihre Grenze kommt

Teilkrone

Große Defekte, geschwächte Höcker

Sitzungen
Wie beim Inlay, meist zwei
Material
Glaskeramik, umschließt den Zahn
Passt, wenn
auch ein Inlay den Zahn nicht mehr ausreichend fasst

Wenn Sie es genauer wissen möchten

Tut eine Füllung weh?

In aller Regel nicht, die Betäubung nimmt den Schmerz während der Behandlung; sollten Sie doch etwas spüren, betäuben wir nach. Was viele als unangenehm erinnern, ist das Bohrgeräusch. Wer das vermeiden möchte, kann nach der Laser-Alternative fragen.

Wie lange dauert ein Füllungstermin?

In der Regel 30 bis 45 Minuten: inklusive Betäubung und Bisskontrolle.

Wie viele Termine braucht ein Inlay?

Zwei: In der ersten Sitzung wird der Zahn vorbereitet und gescannt, dann fertigt unser Praxislabor das Inlay. Nach etwa einer Woche wird es in der zweiten Sitzung eingesetzt. Dazwischen schützt ein Provisorium den Zahn.

Meine Kassenfüllung vorne sieht anders aus als mein Zahn, ist da etwas schiefgegangen?

In aller Regel nicht. Die Kassenleistung ist ein zahnfarbenes Material in einer Farbe; ein natürlicher Zahn hat aber mehrere: am Zahnhals dunkler, an der Kante durchscheinender. Diese Anpassung entsteht erst durch den Aufbau mehrerer Farbschichten, und die gehört nicht zur Kassenleistung. Wenn Sie das möchten, sagen wir vorher, was es bedeutet und was es kostet.

Kann die Karies für ein Inlay auch mit dem Laser entfernt werden?

Die Karies ja, die Vorbereitung des Zahnes für das Inlay nicht. Ein Inlay muss von oben in die Kavität passen, und dafür braucht sie eine bestimmte Wandform, die sich nur mit dem rotierenden Instrument herstellen lässt. Bei einer Füllung stellt sich die Frage nicht, weil sie weich eingebracht wird.

Was ist besser: Amalgam oder Kunststoff?

Die Frage stellt sich seit 2025 nicht mehr: Amalgam ist EU-weit verboten, aus Umweltgründen. Bestehende Amalgamfüllungen müssen nicht entfernt werden, solange sie intakt sind.

Wir schauen gemeinsam, was Ihr Zahn braucht