Leistungen · Schienen & besondere Behandlungen

Aligner

Zähne korrigieren: kaum sichtbar, herausnehmbar, Schritt für Schritt.

Aligner sind dünne, durchsichtige Schienen, die Ihre Zähne in kleinen Schritten in eine neue Stellung bewegen, ohne einen Zahn umzuformen. Jede Schiene sitzt zwei Wochen, ist aber herausnehmbar, etwa zum Essen und Putzen.

Ruhiges Porträt einer Patientin im Tageslicht (Symbolbild)
Sie sehen den geplanten Weg, bevor es beginnt

von 14 Leistungen

AlignerTransparente ZahnschieneZahnkorrektur

Der Wunsch nach geraden Zähnen, ohne sichtbare Spange

Schiefe Zähne, eine kleine Lücke, ein Zahn, der leicht gedreht steht: Der häufigste Grund für einen Aligner ist ein ästhetischer Wunsch, und der braucht keine Rechtfertigung. Wer sich das ohne auffällige Metallspange vorstellt, landet fast immer bei derselben Frage: Geht das auch unauffällig?

Der Aligner bewegt die Zähne in kleinen Schritten in eine neue Stellung. Form und sichtbare Oberfläche des Zahns bleiben, wie sie sind; nur wo Zähne sehr eng stehen, wird zwischen zwei Nachbarzähnen ein hauchdünner Schmelzsaum abgetragen, damit sie nebeneinander Platz finden. Er verändert die Stellung, nicht die Form, anders als ein Veneer, das Form und Farbe verändert, dafür aber etwas Zahnsubstanz kostet.

Wie es für Sie ablaufen würde

  1. Beratung & Eignung

    Befund, Röntgen-Übersicht, Kiefergelenke, und ein offenes Gespräch über Dauer und Tragedisziplin. Kostenfrei.

  2. Digitale Aufnahme

    Ein Scan Ihrer Zähne und Fotos gehen an unser Partnerlabor, statt eines Abdrucks mit Abformmasse.

  3. Planung und Ihre Freigabe

    Sie sehen eine 3D-Vorschau des geplanten Wegs. Erst wenn Sie einverstanden sind, wird die Schienenserie gefertigt.

  4. Die Tragephase

    Jede Schiene sitzt zwei Wochen. Kontrolltermine etwa alle sechs Wochen, dabei prüfen wir den Fortschritt.

  5. Retainer

    Zum Abschluss die Sicherung des Ergebnisses. Das gehört von Anfang an zum Plan, nicht als Nachgedanke.

Was den Erfolg trägt

Die Schienen wirken nur, wenn sie rund 22 Stunden am Tag im Mund sind. Für alle Mahlzeiten und das Putzen danach bleiben zusammen nur etwa zwei Stunden. Und das Ergebnis hält nur mit Retainer: Ohne ihn wandern die Zähne in Richtung ihrer alten Stellung zurück.

Folgen die Zähne dem Plan nicht überall genau, wird nachgescannt und eine ergänzende Schienenserie gefertigt. Das ist kein Fehler, sondern bei vielen Aligner-Behandlungen eingeplant.

Kostenfrei ist die Erstberatung mit Eignungsprüfung. Die Planung durch das Partnerlabor ist bereits Arbeit: Ihr Betrag wird mit den Behandlungskosten verrechnet, sobald die Behandlung beginnt. Entscheiden Sie sich nach der Vorschau dagegen, bleibt er bestehen. Das sagen wir vor der Planung.

Symbolbild

Wo Zähne eng verschachtelt stehen, wird die Pflege mit der Korrektur leichter.Und was sich im Spiegel ändert, verändert auch wie man durch den Tag geht.

Was es kostet

Ihr schriftlicher Kostenplan fasst alle Positionen Ihrer Behandlung zu einer Gesamtsumme zusammen, nicht ein Grundpreis, zu dem später Aufschläge kommen. Wie hoch sie ausfällt, hängt vom Einzelfall ab, deshalb steht hier bewusst keine Zahl. Ihr Kostenplan liegt vor, bevor die Behandlung beginnt, und die Sicherung des Ergebnisses ist darin bereits enthalten.

Bei Erwachsenen ist die Aligner-Behandlung in aller Regel eine private Leistung, unabhängig von der Art Ihrer Versicherung. Bei privater Versicherung oder Zusatzversicherung hängt die Erstattung vom Tarif ab. Nicht jeder deckt eine Zahnkorrektur bei Erwachsenen, deshalb lohnt vorab ein Blick in den eigenen Vertrag.

Ihr Kostenplan weist die gesamte Behandlung aus, den Retainer eingeschlossen. Ob eine mögliche Nachkorrektur darin enthalten ist, hängt vom Umfang ab: Bei größeren Behandlungen ist sie es; bei kleinen kann sie als eigene Position dazukommen. Wir besprechen das, bevor die Behandlung beginnt, und es steht in Ihrem Kostenplan. Was zeitlich danach liegt, sagen wir genauso offen: Der Retainer sichert das Ergebnis dauerhaft, und sollte er nach Jahren einmal brechen, ist sein Ersatz ein eigener, späterer Posten.

Wann etwas anderes besser ist

Bei einer ausgeprägten Fehlstellung oder wenn die Tragedisziplin nicht gesichert ist, ist eine feste Zahnspange oft der verlässlichere Weg. Sie arbeitet unabhängig von der Mitarbeit. Für solche Fälle verweisen wir rechtzeitig an einen Kieferorthopäden.

Und manchmal ist der Aligner der erste Schritt, nicht der einzige: Soll ein schief stehender Zahn zusätzlich seine Form oder Farbe ändern, richten wir erst die Stellung und versorgen danach. Ein schief stehender Zahn müsste für ein Veneer stärker beschliffen werden, als es auf einem geraden nötig wäre.

Die Fehlstellung ist ausgeprägt?

Feste Zahnspange

Bei starkem Engstand oder einem Kreuzbiss ist eine feste Spange oder eine kieferorthopädische Behandlung oft die zuverlässigere Wahl. Das sagen wir offen und überweisen rechtzeitig.

Es geht nur um eine kleine Korrektur an einem Zahn?

Kunststoffaufbau

Für eine kleine Form- oder Lückenkorrektur an einem einzelnen Zahn genügt oft ein Aufbau mit wenig Kunststoff, ganz ohne die Zähne zu bewegen. Wie das funktioniert, steht bei den Füllungen & Inlays.

Form und Farbe sollen sich auch ändern?

Veneer oder Krone

Steht die Stellung bereits, sollen aber Form oder Farbe sich ändern, ist ein Veneer oder eine Krone der nächste Schritt. Was ein Veneer leistet, steht bei den Veneers.

Erst das Fundament richten, dann darauf aufbauen: Eine gerade Zahnreihe trägt jede weitere Versorgung besser als eine schiefe.

Ob eine Aligner-Behandlung für Sie der richtige Weg ist oder etwas anderes, klären wir gemeinsam.

Zahngesundheit verstehen, Entscheidung leben.

Wenn Sie es genauer wissen möchten

Sieht man die Schienen?

Kaum, sie sind durchsichtig und liegen dünn auf den Zähnen. Ganz unsichtbar sind sie aus der Nähe nicht, im Alltag fallen sie aber wenig auf. Wo eine Schiene mehr Halt braucht, kommen kleine, zahnfarbene Kunststoffknöpfchen dazu (Attachments). Die können sichtbar sein, das sagen wir vorher.

Tut das weh?

Nach jedem Schienenwechsel gibt es für ein bis zwei Tage ein Druck- oder Spannungsgefühl: Das ist der arbeitende Druck der neuen Schiene, kein Schaden. Schmerzfreiheit versprechen wir nicht, aber die Behandlung ist in aller Regel gut auszuhalten.

Wie lange dauert das?

Je nach Umfang von einigen Monaten bis etwa ein bis zwei Jahren: Das ergibt sich aus der Zahl der Schienen und den zwei Wochen Tragezeit je Schiene. Eine genaue Dauer lässt sich erst nach der Planung sagen, und verlässlich schneller als eine feste Spange ist der Aligner nicht.

Muss ich die Schienen wirklich rund 22 Stunden am Tag tragen?

Ja, das ist die Bedingung, unter der sie wirken. Herausgenommen wird nur zum Essen, Trinken (außer Wasser) und Putzen. Wer die Schiene öfter herausnimmt, verlängert die Behandlung oder gefährdet das Ergebnis, nur ein Teil der Patienten schafft die volle Tragezeit, deshalb sprechen wir das offen an.

Bekomme ich lebenslang einen Retainer?

In der Regel ja, zumindest sehr lange. Ohne Sicherung wandern die Zähne nach der Behandlung zurück. Wie lange genau retiniert werden muss, ist wissenschaftlich nicht auf eine feste Zahl festgelegt. Die vorsichtige Antwort: dauerhaft. Meist empfehlen wir dafür einen festsitzenden Retainer.

Werden meine Zähne für die Behandlung beschliffen?

Nicht in dem Sinne, wie es für ein Veneer oder eine Krone nötig wäre. Der Zahn behält seine Form. Eine Ausnahme gibt es: Stehen die Zähne so eng, dass für die Bewegung kein Platz ist, weicht zwischen zwei Nachbarzähnen ein hauchdünner Schmelzsaum (ASR/IPR), damit sie nebeneinander stehen können. Dieser Schmelz wächst nicht nach, ob es in Ihrem Fall nötig ist, sagen wir vorher.

Ist Invisalign etwas anderes?

„Invisalign" ist der bekannteste Markenname eines Aligner-Systems, kein eigenes Verfahren. Wir arbeiten mit dem System eines Partnerlabors; das Prinzip ist bei allen seriösen Systemen dasselbe.

Sehen Sie den geplanten Weg, bevor Ihre Schienen entstehen