Nur die Farbe?
Aufhellung
Eine Aufhellung trägt nichts ab und ist dann genau das Richtige, was sie kann und was nicht, steht beim Bleaching.
Wenn die Oberfläche Ihrer Zähne nicht mehr zu dem passt, wie Sie sich fühlen.
Ein Veneer ist eine dünne, maßgefertigte Schale, die auf die Vorderseite eines Zahns geklebt wird, etwa so dünn wie ein Fingernagel. Sie verändert Form und Farbe des Zahns und deckt ab, was Sie an ihm stört.
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VeneersVerblendschalenZahnfacetten
Meistens ist es eine einzelne Sache. Eine Form, die Ihnen nie gefallen hat. Eine kleine Lücke zwischen den Schneidezähnen. Eine Verfärbung, die auch nach einer Aufhellung bleibt. Oder eine Ecke, die bei einem Sturz abgebrochen ist und seitdem da ist.
Bei den meisten ist medizinisch nichts krank: wenn Sie nichts unternehmen, passiert nichts. Es ist eine Leistung für einen Wunsch, nicht für eine Not, und dieser Wunsch braucht keine Rechtfertigung. Bei anderen steckt ein echter Defekt dahinter: Abrieb, Säureschäden, eine Schmelzbildungsstörung, ein zu kleiner Zahn. Dann kann es ohne Behandlung weitergehen.
Wir verkaufen keinen Wunsch als medizinische Not, und tun umgekehrt einen echten Defekt nicht als Eitelkeit ab.
Bis zu fünf Termine: davon sind nur zwei echte Behandlungsschritte am Zahn. Ohne die Vorschau sind es drei.
Wir klären, was genau Sie stört und ob eine Verblendung der richtige Weg dahin ist. Der einzige Termin, den Sie selbst online buchen.
Ein Zahntechniker baut die geplante Form in Wachs auf und überträgt sie auf Wunsch auf Ihre Zähne, dann sehen Sie es im eigenen Mund. Beide Termine sind freiwillig.
Unter Betäubung tragen wir eine dünne Schicht Zahnschmelz ab. Danach nehmen wir die Farbe und einen digitalen Abdruck.
Ein Provisorium schützt den beschliffenen Zahn, während das Partnerlabor Ihre Schale fertigt, zehn Werktage. Die Zwischenzeit, nicht das Ergebnis.
Das Veneer wird zuerst nur aufgesetzt, Sie schauen es an, bevor es geklebt wird. Dann wird es befestigt und poliert.
Der Preis hängt daran, wie viele Zähne versorgt werden, welcher der vier Wege passt und wie viel vorher zu tun ist.
Beim rein ästhetischen Wunsch ist ein Veneer eine Privatleistung. Die gesetzliche Kasse übernimmt nichts, und wir vereinbaren sie vorher schriftlich. Bei einem echten Defekt, etwa nach einer abgebrochenen Ecke, kann ein Festzuschuss möglich sein; automatisch ist er nicht, die Kasse bemisst ihn am Befund. Bei privater Versicherung richtet sich die Erstattung nach Ihrem Tarif.
Statt einer Zahl an dieser Stelle bekommen Sie etwas Verbindlicheres: einen vollständigen, schriftlichen Kostenplan, bevor irgendetwas beginnt: Ihren Fall als Ganzes, ohne Posten, die später dazukommen. Besprochen wird er im Beratungsgespräch.
Ein Veneer nimmt wenig. Aber was es nimmt, nimmt es für immer: Ein beschliffener Zahn braucht von da an dauerhaft eine Verblendung oder eine Krone, ganz ohne wird er nicht wieder. Und auch die geklebte No-Prep-Schale bleibt praktisch für immer am Zahn.
Deshalb ist ein Veneer nicht immer der richtige Weg, oft gibt es einen, der weniger Substanz kostet:
Aufhellung
Eine Aufhellung trägt nichts ab und ist dann genau das Richtige, was sie kann und was nicht, steht beim Bleaching.
Schienenbehandlung
Eine Schienenbehandlung stellt sie gerade: bei deutlicher Fehlstellung nicht nur der schonendere Weg, sondern der einzige mit gutem Ergebnis. Wie das abläuft, lesen Sie bei den Alignern.
Aufbau mit Kunststoff
Oft genügt ein Aufbau mit Kunststoff, welche Möglichkeiten es dafür gibt, steht bei Füllungen & Inlays.
Das ist keine Verkaufsreihenfolge, sondern eine Substanz-Reihenfolge. Und verblendet wird nur an gesunden Zähnen: Karies und Zahnfleischentzündungen behandeln wir zuerst, ein Veneer auf krankem Untergrund ist weder sinnvoll noch sicher.
Ob ein Veneer für Sie der richtige Weg ist oder etwas anderes, klären wir gemeinsam.
Zahngesundheit verstehen, Entscheidung leben.
Wir bieten vier Ausführungen an. Sie unterscheiden sich in zwei Dingen: dem Material, das über die Haltbarkeit entscheidet, und dem Grad des Beschleifens, der kein Qualitätsmerkmal ist. Mehr ist hier nicht besser. Welcher Weg passt, entscheidet Ihre Ausgangslage.
Unser Regelweg
No-Prep
Kunststoff, im Labor gefertigt
Kunststoff, in einer Sitzung modelliert
Alles, was außerhalb des Mundes entsteht, fertigt ein spezialisiertes Partnerlabor, anders als unsere übrigen Keramikarbeiten, die im eigenen digitalen Labor entstehen. Ein Frontzahn-Veneer lebt von Farbverlauf, Lichtdurchlässigkeit und einer von Hand abgestimmten Oberfläche; dafür arbeiten wir mit einem Zahntechniker zusammen, der genau darauf spezialisiert ist.
Und noch etwas, das vor jeder Überlegung steht: Geht es nur um äußere Verfärbungen, legt eine professionelle Reinigung Ihre eigene Zahnfarbe wieder frei, ganz ohne Veneer.
Wie lange ein Veneer hält, hängt vom Material, vom Klebeuntergrund und vom Alltag ab. Die allermeisten Keramik-Veneers sind auch nach zehn Jahren noch in Funktion; erneuert werden muss trotzdem jedes irgendwann. Ein Veneer klebt auf Zahnschmelz deutlich zuverlässiger als auf dem darunterliegenden Zahnbein, deshalb ist zu starkes Beschleifen nicht nur ein Substanzverlust, sondern auch ein Haltbarkeitsrisiko. Das ist der zweite Grund, schiefe Zähne lieber vorher geradezustellen.
„Reparierbar" heißt nicht „so gut wie neu". Frischer Kunststoff verbindet sich mit jahrealtem deutlich schlechter, eine Reparaturstelle bleibt eine Schwachstelle. Bei einem kleinen Randschaden ist die Reparatur trotzdem der richtige Weg, bei größerem die Neuanfertigung.
Zähneknirschen ist der wesentliche Risikofaktor: Bei Knirschern lösen sich Veneers häufiger und brechen häufiger. Eine Knirscherschiene senkt das Risiko deutlich, vorausgesetzt, sie wird getragen.
Sonst braucht ein Veneer keine besondere Pflege, aber ein paar Rücksichten: gute Mundhygiene, keine harten Sachen mit den Frontzähnen abbeißen, die regulären Kontrolltermine. Bei Komposit zusätzlich zurückhaltend mit stark färbenden Lebensmitteln. Und: Ein Veneer schützt nicht vor Karies, an einem schlecht gepflegten Rand kann neue entstehen.
In den ersten Tagen nach dem Beschleifen kann der Zahn empfindlich sein, vor allem auf Kälte; das klingt in aller Regel von selbst ab. Solange die Betäubung wirkt, essen und trinken Sie vorsichtig. Melden Sie sich, wenn ein Veneer abplatzt oder sich löst, eine Kante scharf wird oder der Zahn anhaltend schmerzt.
Wird ein Keramik-Veneer nach Jahren erneuert, lässt sich die alte Schale mit dem Dentallaser lösen, ohne Bohren und ohne dass der Zahn dabei zusätzlich etwas verliert; wo wir den Laser sonst noch einsetzen, steht bei der Laserzahnmedizin.
Für die meisten Veneers ja, eine dünne Schicht Zahnschmelz wird abgetragen, damit die Schale Platz hat. Wie viel es ist, hängt davon ab, welcher der vier Wege zu Ihrer Ausgangslage passt. Es gibt No-Prep-Veneers, für die kaum oder gar nicht beschliffen wird; weil die Schale dann zusätzlich aufträgt, eignen sie sich vor allem bei kleinen Zähnen oder einer zu schließenden Lücke. Was abgetragen ist, bleibt abgetragen: Ein beschliffener Zahn braucht von da an dauerhaft eine Verblendung oder eine Krone.
Das Beschleifen geschieht unter Betäubung. Danach kann der Zahn einige Tage empfindlich sein, vor allem auf Kälte. Schmerzfreiheit versprechen wir nicht, schmerzhaft ist ein Veneer in aller Regel aber nicht.
Ja, wenn Sie möchten. Ein Zahntechniker baut die geplante Form in Wachs auf und überträgt sie auf Ihre Zähne, dann sehen Sie sie im eigenen Mund, bevor etwas abgetragen wird. Das ist die einzige Gelegenheit, die geplante Form wirklich anzuschauen, statt sie sich vorzustellen. Der Schritt ist freiwillig, und wir raten trotzdem dazu: Er steht vor der Entscheidung, die sich nicht zurücknehmen lässt.
Das Besondere ist der Zeitpunkt, nicht der Betrag: Zwei Positionen stehen dafür schon vor der Behandlung im Kostenplan: der Wachsaufbau im Labor und die Übertragung auf Ihre Zähne. Entscheiden Sie sich anschließend für die Behandlung, werden die Laborkosten des Wachsaufbaus mit denen Ihrer Veneers verrechnet. Zu tragen bleiben sie nur im anderen Fall, und genau dafür ist der Schritt da.
Das Ziel ist ein Ergebnis, das zu Ihrem Gesicht passt: kein künstliches Weiß, kein makelloses Einheitslächeln. Keramik lässt Licht ähnlich durchscheinen wie echter Zahnschmelz: das ist der Grund, warum eine gut gemachte Schale nicht auffällt.
Nein. Das ist eine verbreitete Sorge, die hier nicht zutrifft. Für ein Veneer wird nur eine dünne Schicht abgetragen, idealerweise ausschließlich im Zahnschmelz, und der liegt weit vom Nerv entfernt. Anders als bei einer Krone, für die der Zahn rundherum und deutlich tiefer beschliffen wird, kommt man dem Nerv beim Veneer gar nicht nahe. Was ein starker Abtrag beim Veneer kostet, ist nicht der Nerv, sondern der Schmelz, und damit der sichere Halt der Schale.
Bis zu fünf Termine, davon zwei am Zahn. Für den Termin, an dem beschliffen wird, planen Sie etwa zweieinhalb Stunden ein, für das Einsetzen eine Dreiviertelstunde; bei einzelnen Zähnen entsprechend weniger. Arbeiten und Autofahren sind direkt danach möglich. Dazwischen liegen rund zehn Werktage, in denen das Partnerlabor Ihre Schale fertigt.
Beim rein ästhetischen Wunsch ist es eine Privatleistung, die gesetzliche Kasse übernimmt nichts. Bei einem echten Defekt kann ein Festzuschuss möglich sein, automatisch ist er nicht. Einen Betrag nennen wir hier bewusst nicht: Er hängt zu stark vom einzelnen Fall ab. Sie bekommen stattdessen vor Beginn einen vollständigen, schriftlichen Kostenplan.
„Lumineers" ist ein Markenname für eine bestimmte No-Prep-Variante, kein eigenes Verfahren. Was dahintersteht, eine besonders dünne Schale ohne Beschleifen, bieten wir an. Entscheidend ist die Ausgangslage, nicht der Markenname.
Der Termin heißt bei uns „Beratung | Smile Design (Ästhetik)" und ist bewusst offen gehalten: Es geht um Ihre sichtbaren Frontzähne insgesamt, nicht nur um Veneers. Auch wenn Sie noch nicht wissen, woran es genau liegt, sind Sie hier richtig.